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We welcome you to the Opneing Night 15th December at 7pm

Ausstellungsdauer: 16. Dezember bis 2. Januar 2012
Ausstellungseröffnung: Donnerstag 15. Dezember, 19 Uhr

Öffnungszeiten: Mi - Fr.  12-16h und nach Vereinbarung

Epicentro art zeigt vom 16. Dezember bis 2. Januar in den Räumen in der Karl-Marx-Allee 82-84 die Installation »Eine Hand wäscht die andere« des Künstlers Christoph Büch. Die Arbeit ist der 22. Versuch aus der Reihe »Versuche den Lauf der Welt zu ändern«.

Die »Eine Hand wäscht die andere«  ist der erste Versuch der Reihe den der Künstler Christoph Büch in eine Galerie verlegt. Alle bisherigen »Versuche den Lauf der Welt zu ändern« fanden im Berliner Stadtgebiet sowie in Griechenland statt. Christoph Büch greift in seinen Arbeiten  alltägliche beziehungsweise bekannte Handlungen, wie »Hände waschen«, »Steine werfen«, »Alarm schlagen«, »An den Kopf werfen« oder «Nichts tun« auf. Installiert im öffentlichen Raum, bietet er vorbeigehenden Passanten die Möglichkeit, an diesen Handlungen zu partizipieren oder vollzieht sie selbst. Isoliert von ihrem eigentlichen oder gewohnheitsmäßigen Kontext wird die Handlung somit in einen performativen Moment überführt.  Allen Versuchen ist dabei gemeinsam, dass sie eine vorher festgesetzte Dauer haben und durch Videoaufnahmen und Gesprächsnotizen dokumentiert werden. Gleichzeitig wird der Materialeinsatz genau bestimmt - Vorgaben die den konzeptuellen Hintergrund der Reihe bilden. Beispielhaft soll hier der 9. Versuch skizziert werden:

Bei Versuch #9 wurde eine Dauer von 3 Stunden festgelegt und auf dem Bürgersteig vor dem Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, den Passanten angeboten sich die Hände zu waschen. Hierfür wurde ein Wasserkanister in einem Baum platziert und über einen Schlauch ein Wasserhahn angeschlossen. Mittels eines Seils wurde der Wasserhahn so an einem Ast befestigt, das er in der Mitte des Gehweges in »Handhöhe«, hing. Passanten wurden nun angeboten sich die Hände zu waschen. Die die es nicht taten kommentierten das Angebot unter anderem mit: »Kann ich auch eine Tablette einnehmen?«, »Ist das eine Performance? Ha, Ha, Ha«, »Whats so special about it?« oder »Ah - ich versteh - es ist auch eine Arbeit unabhängig von dem Betriebssystem Kunst!«

Das Prinzip des Versuchs entzieht sich dabei einer Bewertung von Erfolg oder Nicht-Erfolg. So bleibt es für den Versuch gänzlich unerheblich ob ein Passant die angebotene Handlung ausführt, kommentiert, betrachtet oder nur anwesend ist.

Es ist ein Spiel mit den Begrifflichkeiten und ihren Bedeutungen, die so in den Werken von Christoph Büch erlebbar werden, aber auch die konkrete Erfahrung des Innehaltens und des assoziativen Betrachtens einer Handlung.

Alle bisherigen Versuche wurden im Internet unter http://www.lagerstatt.in/versuche veröffentlicht.

Text Christoph Büch / Annika Hirsekorn

Weitere Informationen:

Epicentro art
Annika Hirsekorn
hirsekorn@cafe-palermo.de

01773128194

Contact:
(at) epicentroart.com

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